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KI im Arbeitsalltag

KI-Schulung: Was sollte Ihr Team danach können?

Nach einer KI-Schulung sollte Ihr Team eine geeignete Aufgabe beschreiben, erlaubte Grundlagen verwenden und die Ausgabe fachlich prüfen können. Entscheidend ist die Anwendung im eigenen Arbeitsalltag. Ein Teilnahmezertifikat allein zeigt diese Fähigkeiten nicht.

HDS WissenVeröffentlicht Aktualisiert Etwa 4 Minuten Lesezeit
Darauf kommt es an
  • Lernziele werden an tatsächlichen Aufgaben festgemacht.
  • Prüfen und begründet stoppen gehört zum Können.
  • Artikel 4 schreibt kein allgemeines Pflichtzertifikat vor.

Was soll nach der Schulung leichter gelingen?

Wählen Sie mit dem Team Aufgaben, die regelmäßig anfallen und deren Ergebnis jemand beurteilen kann. Eine Person soll eine Kundenantwort vorbereiten, eine andere Angaben aus einem freigegebenen Text ordnen. Schreiben Sie jeweils auf, was ein brauchbares Ergebnis ausmacht. Daran kann die Schulung ansetzen, statt nur Funktionen eines Chatfensters vorzuführen.

Berücksichtigen Sie unterschiedliche Vorkenntnisse und Verantwortungen. Wer Texte entwirft, braucht andere Übungen als jemand, der den KI-Zugang verwaltet. Das BIBB behandelt Lernziele und betriebliche Lernaufgaben gemeinsam; wir übertragen dieses Prinzip auf die Weiterbildung. Die Aufgabe soll zeigen, was jemand danach selbst tun kann und wo Unterstützung benötigt wird.

Vier Fähigkeiten sind für den Alltag besonders wichtig

Das Team sollte erkennen, welche Aufgabe zur KI passt, die benötigte Grundlage auswählen, einen verständlichen Auftrag formulieren und das Ergebnis am Original prüfen. Dazu gehört auch ein klarer Rückfrageweg. Bei fehlenden Informationen darf die Person das Ergebnis offenlassen, statt überzeugende Formulierungen als Beleg zu behandeln.

Üben Sie mit einer begrenzten Aufgabe und anschließend einer Abwandlung. Kann die Person erklären, warum die zweite Ausgabe nicht verwendet werden darf? Findet sie eine unbelegte Aussage? Weiß sie, welche Daten nicht in den vorgesehenen Dienst gehören? Die Formulierung von Aufgaben vertieft Aufgaben für KI beschreiben; Datenfragen behandelt Daten mit KI verarbeiten.

Was gilt derzeit zur KI-Kompetenz?

Stand 5. Oktober 2026: Die Verordnung (EU) 2026/1744 hat Artikel 4 der KI-Verordnung zum 27. Juli 2026 geändert. Anbieter und Betreiber müssen Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden und anderer in ihrem Auftrag handelnder Personen zu unterstützen. Der Kontext und die Vorkenntnisse sind zu berücksichtigen; ein bestimmtes individuelles Kompetenzniveau muss nicht garantiert werden.

Dies ist verbindliches Recht und unterscheidet sich vom ursprünglichen Änderungsvorschlag vom November 2025. Nach den aktuellen Erläuterungen der Kommission gibt es kein allgemein vorgeschriebenes Kursformat oder Pflichtzertifikat. Besondere Anforderungen, etwa bei Hochrisiko-Systemen, sind getrennt zu prüfen. Daraus folgt weder ein pauschaler Pflichtkurs für jedes Team noch ein Verzicht auf passende Kompetenzmaßnahmen.

Lassen Sie eine eigene Aufgabe bearbeiten

Am Ende bearbeitet die Person eine Aufgabe aus ihrem Bereich mit freigegebenem Material. Sie erklärt Ziel und Grundlage, prüft das Ergebnis und entscheidet, was verwendet werden kann. Die Rückmeldung sollte zeigen, an welcher Stelle es noch hakt: beim Auftrag, beim Finden der Quelle oder beim fachlichen Vergleich. Eine Folienabfrage allein bildet diese Arbeit nicht ab.

Bewerten Sie Fehler als Lernhinweis und unterscheiden Sie sie von der Qualität des Werkzeugs. Eine falsch übernommene Zahl kann trotz verständlicher Eingabe entstehen. Wer das erkennt und korrigiert, hat eine wichtige Fähigkeit angewendet. Halten Sie fest, welche Aufgaben und Grenzen tatsächlich behandelt wurden, damit die nächste Übung daran anschließen kann.

Nach der Schulung braucht es einen erreichbaren Einstieg

Stellen Sie den vereinbarten Zugang bereit und sorgen Sie dafür, dass eine bekannte Aufgabe weiter geübt werden kann. Benennen Sie eine Ansprechperson für Datenfragen, Fehler und Unsicherheit. Ohne diese Voraussetzungen bleibt auch eine verständliche Schulung vom täglichen Arbeitsablauf getrennt. Der erste Praxiseinsatz soll überschaubar bleiben und eine fachliche Prüfung einschließen.

Planen Sie eine kurze Rückmeldung nach den ersten Anwendungen. Was wurde tatsächlich verwendet, was musste geändert werden und woran scheitert der Zugang? Daraus entsteht der weitere Lernbedarf. Die Einführung in die Zusammenarbeit behandelt KI im Team einführen; eine Schulung allein löst deren organisatorische Fragen nicht.

HDS unterstützt

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HDS richtet Schulungen an Ihren Aufgaben und Vorkenntnissen aus, begleitet die praktische Bearbeitung und erklärt die Prüfung der Ergebnisse im vereinbarten Arbeitskontext.

Quellen und Einordnung

Die verlinkten Originalquellen erläutern Funktionen und fachliche Grundlagen. Unsere Empfehlungen ordnen sie für den betrieblichen Alltag ein. Quellenstand: 5. Oktober 2026.

  1. BIBB: Ausbildung durchführen – Lernaufgaben und RückmeldungHandlungsfeld 3.1: Rückmeldung und Lernbegleitung (PDF S. 196); 3.2 und 3.3: Einführung, Lernziele und betriebliche Arbeitsaufgaben (S. 197). Die Übertragung auf Einarbeitung und Weiterbildung ist eine redaktionelle Empfehlung.
  2. EUR-Lex: Verordnung (EU) 2026/1744 – Digital Omnibus on AIAmtsblatt vom 24. Juli 2026; seit 27. Juli 2026 in Kraft. Artikel 1 Nummer 5 ersetzt Artikel 4 der KI-Verordnung.
  3. Europäische Kommission: Fragen und Antworten zur KI-KompetenzAm 5. Oktober 2026 geprüft; erläutert die geänderte Pflicht und verneint ein allgemein vorgeschriebenes Zertifikat.
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