Jede Anfrage begann mit einer Mail oder einem Anruf, und danach folgte das Klären: Art des Shootings, Personenzahl, drinnen oder draußen, welcher Ort, wie lange, was dazugehört.
Shooting-Art, Ort, Farbwelt, Paket, Dauer, Zusatzleistungen und Wunschtermin stehen fest, bevor das erste Wort gewechselt wird. Die Zeit, die vorher ins Klären ging, steht jetzt für die Arbeit zur Verfügung.
Monate von der ersten Skizze bis zur Übergabe, mit Zwischenständen zum Ausprobieren.
Wer ein Shooting anfragt, bringt ein Gefühl mit und wenige feste Vorstellungen: irgendetwas draußen, im Herbst, mit der Familie. Alles Weitere entsteht im Austausch — die Art des Shootings, die Personenzahl, der Ort, die Dauer, die Kleidung, der Umfang. Dieselbe Runde, bei jeder Anfrage von vorn.
Das kostet auf beiden Seiten Zeit, und es kostet sie genau dort, wo die Entscheidung noch offen ist. Wer auf eine Antwort wartet, schaut sich in der Zwischenzeit weiter um.
ein ort im detail · das eigene moodboard · orte pflegen · pakete und dauern
Erfahrung lässt sich schwer aufschreiben. Welcher Ort im Oktober trägt, wo das Licht am späten Nachmittag steht, welche Farben vor welchem Hintergrund wirken — das entscheidet sie im Moment, aus vielen Orten und vielen Jahren Arbeit. Damit der Planer zu denselben Vorschlägen kommt, mussten diese Entscheidungen zu Regeln werden: aus der Art des Shootings die möglichen Orte, aus dem Ort die Farbwelten. Führen sollte er dabei so, wie sie selbst führt, und dem ungewöhnlichen Wunsch weiter Platz lassen.
Dazu kommt, worauf sie sich verlassen können muss: Jede Anfrage rechnet der Server aus den hinterlegten Paketen, Dauern und Zusatzleistungen neu. Anwendung, Datenbank und Mailversand stehen in deutschen Rechenzentren, und die Anfragen sieht ausschließlich sie.
Die Idee kam von ihr: Ihre Kundschaft sollte die Entscheidungen selbst durchgehen können, bevor der erste Kontakt zustande kommt. Unsere Arbeit begann damit, ihren Alltag zu verstehen — wie eine Anfrage bei ihr ankommt, was sie danach fragt, woran eine Zusage hängt.
Daraus entstand das Konzept. Wir sind ihre Orte durchgegangen, jeden mit Bildern, Anfahrt und Lichtempfehlung, und haben die Pakete so aufgenommen, wie sie tatsächlich kalkuliert. Die Reihenfolge im Planer folgt der Reihenfolge, in der sie selbst fragt.
Gebaut wurde in Etappen, jede an ihren echten Inhalten. Zwischenstände gingen früh zum Ausprobieren an sie, und was sich dabei als umständlich zeigte, ging in die nächste Etappe. Vor der Übergabe lief der Planer unter Last: achtzig gleichzeitige Anfragen gingen vollständig durch, und der ganze Weg wurde auf kleinen Handybildschirmen durchgespielt. Seit Juli 2026 gehört der Planer ihr — neue Orte, andere Pakete, weitere Zusatzleistungen, gesperrte Tage kommen aus ihrer Hand.
Erzählen Sie uns, wie eine Anfrage bei Ihnen bis zur Zusage läuft. Daraus ergibt sich, welche Schritte Ihre Kunden selbst gehen können.
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