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Shooting­planer: Orte, Pakete und Termin im Voraus wählen

Nicole Koller fotografiert in Trier. Für ihre Website ist ein Planer entstanden: Die Kundschaft geht die Entscheidungen vor einem Shooting selbst durch — Art, Ort, Farbwelt, Paket, Dauer und Wunschtermin — und sieht zu jedem Ort echte Aufnahmen von dort. Am Ende steht das eigene Moodboard und eine Anfrage, in der alles Gewählte schon eingetragen ist.

Branche Fotografie
Umsetzung 5 Monate bis zur Übergabe
Rolle Konzept, Bau und Übergabe
Auftraggeber Nicole Koller Photography, Trier
Der Ort-Schritt des Shootingplaners: eine Karte mit den Orten rund um Trier und Luxemburg, darunter drei Ortskarten mit Bild und passender Tageszeit, rechts das mitwachsende Moodboard
Vorher
Mails und Telefonate

Jede Anfrage begann mit einer Mail oder einem Anruf, und danach folgte das Klären: Art des Shootings, Personenzahl, drinnen oder draußen, welcher Ort, wie lange, was dazugehört.

Nachher
Eine Anfrage, alles darin

Shooting-Art, Ort, Farbwelt, Paket, Dauer, Zusatzleistungen und Wunschtermin stehen fest, bevor das erste Wort gewechselt wird. Die Zeit, die vorher ins Klären ging, steht jetzt für die Arbeit zur Verfügung.

Aufwand
5

Monate von der ersten Skizze bis zur Übergabe, mit Zwischenständen zum Ausprobieren.

Das Problem

Wer ein Shooting anfragt, bringt ein Gefühl mit und wenige feste Vorstellungen: irgendetwas draußen, im Herbst, mit der Familie. Alles Weitere entsteht im Austausch — die Art des Shootings, die Personenzahl, der Ort, die Dauer, die Kleidung, der Umfang. Dieselbe Runde, bei jeder Anfrage von vorn.

Das kostet auf beiden Seiten Zeit, und es kostet sie genau dort, wo die Entscheidung noch offen ist. Wer auf eine Antwort wartet, schaut sich in der Zwischenzeit weiter um.

Die Lösung im Detail

01

Die Orte

Zu jedem Ort gehören Aufnahmen von dort, dazu die Anfahrt, die Jahreszeit und die Tageszeit mit dem passenden Licht. Wer einen Ort auswählt, sieht vorher, wie es dort aussieht.

02

Die Regeln

Aus der Art des Shootings folgt, ob drinnen oder draußen infrage kommt, daraus die Auswahl der Orte, daraus die Farbwelten für die Kleidung. Angeboten wird damit das, was die Fotografin selbst vorschlagen würde.

03

Das Moodboard

Am Schluss stehen alle Entscheidungen als Moodboard zusammen: das Shooting, der Ort, die Farben, die Dauer. Beide Seiten haben damit dasselbe Bild vor sich, schon vor dem ersten Gespräch.

04

Die Verwaltung

Shooting-Arten, Orte, Studio-Looks, Outfit-Regeln, Pakete, Zusatzleistungen, Gutscheine, Kundenstimmen und freie Tage pflegt die Fotografin selbst. Eine Änderung wirkt sofort im Planer.

Ein Ort im Detail: Aufnahmen vom Schiessentümpel im Müllertal, Anfahrt, beste Jahres- und Tageszeit sowie die vier Outfit-Farbwelten, die dorthin passen
Das Moodboard fasst alle Entscheidungen zusammen: Shooting-Art, Ort, Farbwelt, Paket und Dauer, dazu eine Kundenstimme
Der Verwaltungsbereich für Orte: die Orte als Kacheln, jede mit Schlagworten und einem Schalter für die Sichtbarkeit, die Reihenfolge lässt sich ziehen
Der Verwaltungsbereich für Pakete: Dauer-Optionen zum Ein- und Ausschalten, darunter die drei Pakete mit Namen, Untertitel und erlaubten Dauern

ein ort im detail · das eigene moodboard · orte pflegen · pakete und dauern

Die Herausforderung

Erfahrung lässt sich schwer aufschreiben. Welcher Ort im Oktober trägt, wo das Licht am späten Nachmittag steht, welche Farben vor welchem Hintergrund wirken — das entscheidet sie im Moment, aus vielen Orten und vielen Jahren Arbeit. Damit der Planer zu denselben Vorschlägen kommt, mussten diese Entscheidungen zu Regeln werden: aus der Art des Shootings die möglichen Orte, aus dem Ort die Farbwelten. Führen sollte er dabei so, wie sie selbst führt, und dem ungewöhnlichen Wunsch weiter Platz lassen.

Dazu kommt, worauf sie sich verlassen können muss: Jede Anfrage rechnet der Server aus den hinterlegten Paketen, Dauern und Zusatzleistungen neu. Anwendung, Datenbank und Mailversand stehen in deutschen Rechenzentren, und die Anfragen sieht ausschließlich sie.

Das Vorgehen

Die Idee kam von ihr: Ihre Kundschaft sollte die Entscheidungen selbst durchgehen können, bevor der erste Kontakt zustande kommt. Unsere Arbeit begann damit, ihren Alltag zu verstehen — wie eine Anfrage bei ihr ankommt, was sie danach fragt, woran eine Zusage hängt.

Daraus entstand das Konzept. Wir sind ihre Orte durchgegangen, jeden mit Bildern, Anfahrt und Lichtempfehlung, und haben die Pakete so aufgenommen, wie sie tatsächlich kalkuliert. Die Reihenfolge im Planer folgt der Reihenfolge, in der sie selbst fragt.

Gebaut wurde in Etappen, jede an ihren echten Inhalten. Zwischenstände gingen früh zum Ausprobieren an sie, und was sich dabei als umständlich zeigte, ging in die nächste Etappe. Vor der Übergabe lief der Planer unter Last: achtzig gleichzeitige Anfragen gingen vollständig durch, und der ganze Weg wurde auf kleinen Handybildschirmen durchgespielt. Seit Juli 2026 gehört der Planer ihr — neue Orte, andere Pakete, weitere Zusatzleistungen, gesperrte Tage kommen aus ihrer Hand.

Läuft bei Ihnen etwas ähnlich von Hand?

Erzählen Sie uns, wie eine Anfrage bei Ihnen bis zur Zusage läuft. Daraus ergibt sich, welche Schritte Ihre Kunden selbst gehen können.

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